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AirPlus Landkarte

Willkommen bei AirPlus!

Willkommen bei AirPlus!

Wir sind ein führender nationaler und internationaler Anbieter von Lösungen für das Business Travel Management

Wir helfen Ihnen, Kosten zu sparen! Unsere massgeschneiderten Produkte und Services vereinfachen das tägliche Management von Geschäftsreisen bereits für 46’500 Unternehmen weltweit.

  • Firmierung:

    AirPlus Air Travel Card VertriebsgmbH ist eine Tochtergesellschaft der Austrian Airlines Beteiligungs GmbH und der Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH

  • Firmenwortlaut:

    „AirPlus“ Air Travel Card Vertriebsgesellschaft m.b.H.

  • Firmensitz:

    Rainergasse1, A-1040 Wien

  • Kommunikationsdaten:

    Tel.: +43 (1) 93135-0
    Fax.: +43 (1) 93135-72500
    E-Mail: kundendienst@airplus.at

  • Gesellschaftsform:

    GmbH mit eingeschränkter Bankenkonzession

  • Mitglieder der Geschäftsleitung:

    Hanno Kirsch
    Dr. Wolfgang Schneider

  • Beteiligungsverhältnis:

    85 % AirPlus Holding GmbH
    15 % Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH

  • Stammkapital:

    € 2.190.000,-

  • Firmenziffern Geschäftsjahr 2016

    Kreditkartenumsatz: € 712,3 Mio. kum.
    Kartenanzahl: 75.440 kum.
    Mitarbeiter: 18

  • Länderspezifische AirPlus-Lösung:

    in mehr als 60 Ländern

  • Firmenbuch

    Firmenbuchnummer: FN 92415f
    Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien
    UID Nr.: ATU 15423806
    DVR: 0496511
    IBAN: AT181100000404118295
    BIC: BKAUATWW

  • Behörde/Kammerzugehörigkeit

    Kammerzugehörigkeit:
    Wirtschaftskammer Österreich, Bundessparte Bank und Versicherung, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien, www.wko.at.

    Aufsichtsbehörde:
    Finanzmarktaufsicht Bereich Bankenaufsicht, Otto Wagner Platz 5, 1090 Wien

  • Einlagensicherung

    AirPlus Air Travel Card Vertriebsgesellschaft m.b.H ist Mitglied der Einlagensicherung der Banken & Bankiers G.m.b.H. Rechtliche Grundlagen hierfür sind das Bankwesengesetz (BWG), sowie das ESAEG. Nähere Informationen zur Sicherung von Einlagen finden Sie hier oder direkt unter www.einlagensicherung.at.

  • Offenlegungspflichten gem. Art. 431-455 der Verordnung EU nr. 575/2013

    1 Zweck: Wer sind wir (Umfang der Tätigkeit)

    AirPlus Air Travel Card Vertriebsgesellschaft m.b.H. ist seit 1987 ein wichtiger Bestandteil der österreichischen Finanzlandschaft. Als Unternehmen, damals von Austrian Airlines AG gegründet und 2000 mit Diners Club Austria AG und der Vertriebsstelle der Lufthansa AirPlus fusioniert, wurde im Geschäftsjahr 2012 die Abspaltung des Teilbetriebes Diners Club Geschäft und Austrian Miles&More MasterCard auf die neue Gesellschaft „DC-Bank AG“ umgesetzt. Diese Trennung wurde rückwirkend mit 01.01.2012 vollzogen. AirPlus verbleibt nun direkt oder indirekt zu jeweils 50% im Besitz von Austrian Airlines und der Lufthansa AirPlus, wobei beide Unternehmen 100%-ige Konzerngesellschaften der Deutschen Lufthansa AG sind. Die Geschäftstätigkeit wird - wie bisher - auf Basis der erteilten Bankkonzession nach § 1.6. des Bankwesengesetzes ausgeübt.

    1.1 Art der Tätigkeit

    Mit den UATP - Account Produkten (Flug / LKW-Maut) sowie den VISA – Personenkarten bietet AirPlus alles für den Firmenkundenbereich um bargeldlos am Point of Sale seine Firmenausgaben abrechnen zu können. Dafür stehen auch weltweit mehr als 32 Mio. VISA Vertragspartner zur Verfügung.

    1.2 Organisationsstruktur

    Die Gesellschaft ist somit konsequent ausgerichtet als vertriebs- und serviceorientierter Kreditkartenspezialist im Firmenkundensegment, mit dem Ziel innovative Travel Management Produkte mit hoher Abrechnungsqualität anzubieten. Bei der Organisationsform wurde auf strikte Trennung von Markt und Marktfolge geachtet (siehe Ansprechpartner / Organigramm).

    1.3 Mitarbeiter

    Die Mitarbeiter von AirPlus machen den Erfolg erst möglich. Identifikation, Kundenorientierung und Effizienz stehen im Vordergrund. Alle Handlungen sind von Eigenverantwortung und unternehmerischen Denken geprägt. Kunden von uns zu begeistern und Neukunden zu gewinnen, ist unser Ziel.

    1.4 Präsenz in verschiedenen Ländern

    Die Produkte sind weltweit einsetzbar. Außerhalb Österreichs werden keine Karten ausgegeben.

    1.5 Beteiligung an Zahlungs-, Abrechnungs- und Clearingsystemen

    Unser Unternehmen ist für den Vertrieb der Produkte verantwortlich, während unser Partner cardcomplete sowie Lufthansa AirPlus für die Zahlungs-, Abrechnungs- und Clearingsysteme Verantwortung zeigen.

    2. Risikomanagement

    2.1 Strategie

    Die Strategie der AirPlus basiert auf den Grundüberlegungen einer wertorientierten Unternehmensführung. Dies bedeutet, dass das Unternehmen bereit ist, unternehmerische Risiken einzugehen, sofern durch die damit eingeleiteten Geschäftsaktivitäten und den daraus resultierenden zusätzlichen Ertragschancen eine Steigerung des Unternehmenswertes zu erwarten ist. Um dieser betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit gerecht zu werden, wurde über das Risiko bei Ausgabe von Kreditkarten hinaus ein unternehmensweites Risikomanagement eingeführt.

    2.2 Struktur und Organisation

    Die Organisation des Risikomanagements der AirPlus ist nach den Grundsätzen eines mehrstufigen Systems aufgebaut. Das Organigramm spiegelt die klare Trennung zwischen Markt und Marktfolge wieder. Das zentrale Risikomanagement der AirPlus ist der Stabstelle Unternehmensorganisation (Marktfolge) zugeordnet.

    2.3 Umfang und Art des Risikoberichtes

    Die Risikoberichterstattung unterteilt sich in 3 Bereiche. Zum einen werden Risiken aus den einzelnen Abteilungen an das zentrale Risikomanagement berichtet. Das zentrale Risikomanagement wiederum erstellt aggregierte Risikoberichte für die Geschäftsführung. Und die Geschäftsführung informiert letztendlich den Aufsichtsrat regelmäßig über die Risikosituation des Unternehmens.

    2.4 Leitlinien für Risikoabsicherung und -minderung

    Ziel ist es mit Hilfe des Risikomanagements rechtzeitig auf negative Entwicklungen, die den Wert unseres Unternehmens gefährden können, vorbereitet zu sein und damit die Erreichung der Unternehmensziele sowie den zukünftigen Erfolg des Unternehmens abzusichern. Eine weitere Zielsetzung ist die Schaffung einer Risikokultur, in der jeder Mitarbeiter bei wichtigen Entscheidungen stets die mit einer Aktivität verbunden Risiken mit den dadurch erreichbaren Chancen abwägt.

    3 Anwendungsbereichsbezogene Informationen

    3.1 Name

    AirPlus Air Travel Card Vertriebsgesellschaft m.b.H.

    3.2 Angabe der Konsolidierungsbasis

    Die AirPlus steht seit 2012 zu 100% im Konzernverband der Deutsche Lufthansa AG mit Sitz in Köln/Deutschland. Die AirPlus Holding GmbH (2009 gegründet) besitzt einen Mehrheitsanteil von 85,0 % (58,8% AUA Beteiligungen GmbH sowie 41,2% Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH) an der AirPlus. Der verbleibende Anteil von 15,0% hält die Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH direkt und dieser wird in die Gesellschaft anteilsmäßig in den Jahresabschlüssen konsolidiert.

    4 Eigenmittelstruktur (per 31.12.2016)

    Kernkapital - Tier I: EUR 9,072 Mio.

    setzt sich zusammen aus:

    gezeichnetem Kapital: EUR 2,190 Mio.

    Haftrücklage: EUR 1,910 Mio.

    Kapitalrücklage: EUR 5,000 Mio.

    abzüglich immaterielle Vermögensgegenstände: EUR 0,028 Mio.

    5 Mindesteigenmittelerfordernis

    5.1 Ansatz des Mindesteigenmittelerfordernisses

    Beim Kreditrisiko wurde von AirPlus der Standardansatz gewählt und basiert auf fix vorgegebenen Risikoeinstufungen. Dabei sind Risikogewichtungssätze (0 %, 20 %, 50 %, 100 %) für bestimmte Arten von Kreditforderungen vorgegeben. Grundlage sind neben den gewichteten Bilanz-Aktiva (UATP-Kundenforderungen) und den gewichteten außerbilanziellen Positionen (Kundenforderungen mit VISA Karten), das operationelle Risiko und ein geringer Fremdwährungspositionsanteil.

    5.2 Die Einteilung der Forderungsklassen ist wie folgt

    Die Forderungsstände des österreichischen Staates bleiben auf Grund des „AAA-AA Ratings“ weiterhin bei Risikogewichtung 0 %.

    Forderungen gegenüber österreichischen Instituten und österreichischen Banken bleiben bei 20 %.

    Die Privatkunden (Retail) werden mit 75 % Risikogewicht angesetzt.

    Die Forderungen von Unternehmen (ohne Rating der zugelassenen Rating-Agenturen) weiterhin bei 100 %.

    Zusätzlich werden Kunden mit schlechter Bonität bzw. überfälligen Forderungen mit 150 % gewichtet.

    Betrag der gewichteten Forderungsbeträge je Forderungsklassen (per 31.12.2016):

    8 vH der Forderungsklasse 20 % = EUR 0,138 Mio.

    8 vH der Forderungsklasse 75 % = EUR 1,206 Mio.

    8 vH der Forderungsklasse 100 % = EUR 1,909 Mio.

    8 vH der Forderungsklasse 150 % = EUR 0,005 Mio.

    5.3 Betrag des Mindesteigenmittelerfordernisses

    Dieser beträgt per 31.12.2016 somit EUR 4.827.173,52

    6 Kontrahentenausfallrisiko

    Für das Wechselkursrisiko, das mittels UATP Karte für in Fremdwährung gekaufte Flugscheine entsteht, werden Devisentermingeschäfte (DTG) zur Kurssicherung eingesetzt. Dieses DTG wird von der Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH bzw. Lufthansa AG (Kontrahent) durchgeführt. Nachdem der Abschluss von DTG täglich erfolgt, liegt das Kursänderungsrisiko im Zeitraum zwischen Fixing des Settlementkurses und dem DTG. Der Kontrahentenausfall der Lufthansa AG wird seitens unserer Gesellschaft als theoretisches Risiko angesehen.

    7 Kredit- und Verwässerungsrisiko

    Überfällig sind Rechnungen mit einem Zahlungsverzug von 3 Tagen nach Fälligkeitstag und unterliegen einem automatischen mehrstufigen Mahnlauf. Ausfallsgefährdet sind Kundenforderungen mit mehr als 90 Tage Fälligkeit nach Fälligkeitstag.

    8 Kreditrisiko-Standardansatz

    Forderungswerte per 31.12.2016 sowie die Forderungswerte nach Kreditrisikominderung:

    Der Forderungsstand per 31.12.2016 beträgt Total: EUR 27,833 Mio.;

    Forderungsstand nach Abzug risikomindernder Maßnahmen beträgt EUR 27,735 Mio.;

    Risikomindernde Maßnahmen betreffen den Unternehmensbereich (100 %) in Höhe von EUR 0,098 Mio..

    9 Operationelles Risiko

    Voraussetzung für eine Eingrenzung des operationellen Risikos ist ein wirksames internes System im Risikomanagement zur internen Erkennung, Bewertung, Überwachung und Begrenzung/Minderung von operationellen Risiken im Unternehmen. Dafür wurde das „Risk Handbuch“ erarbeitet. Im Risikomanagement Handbuch sind u.a. risikopolitische Grundsätze und Ziele, sowie sämtliche Details zur Risikoanalyse enthalten und die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten geregelt. Bei AirPlus wurde der Basisindikatorenansatz gewählt, der das operationelle Risiko einer Bank als Prozentsatz (Faktor Alpha = 15 %) eines einzelnen Indikators schätzt, dh. 15% des Dreijahresdurschnitts aller Erträge abzüglich der direkt zurechenbaren Aufwände. Zusätzlich wird die Risikoanalyse auf dem aktuellen Stand gehalten. In der Risikoanalyse sind u.a. sämtliche Risiken/Gefahren abgebildet, die einzelnen Kategorien und Risikofeldern zugeordnet sind, sowie eine Bewertung der einzelnen Risiken und Chancen, welche sich aus Risiken ergeben können und Maßnahmen um Risiken zu vermeiden/zu mindern.

    10 Zinsrisiko

    Das Zinsänderungsrisiko ist durch tägliche Finanzdisposition mit zeitlicher Staffelung von Barvorlagen als gering einzustufen.

    11 Vergütungspolitik und – praktiken gem. § 39b BWG

    AirPlus weist aufgrund der Art, Größe und Umfang seines Geschäftszweiges, seiner Bilanzsumme von 35 Mio. EUR sowie seiner 19 Mitarbeiter eine sehr geringe Komplexität auf. Grundvoraussetzung für die Gewährung von zur Gänze variablen Prämien ist das Erreichen des genehmigten, budgetierten positiven Jahresergebniss (Nettogewinn). Die Prämien in max. Höhe von € 200.000,- sind in den jeweiligen Zielvereinbarungen festgelegt und in der Bilanz rückgestellt.

    12 Offenlegung bei Verwendung von Kreditrisikominderungen

    Seitens der Gesellschaften werden Bankgarantien und Einlösezusagen von Banken zur Kreditrisikominderungen herangezogen.

    Fassung: 12/2016

  • Firmierung:

    AirPlus Air Travel Card VertriebsgmbH ist eine Tochtergesellschaft der Austrian Airlines Beteiligungs GmbH und der Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH

  • Firmenwortlaut:

    „AirPlus“ Air Travel Card Vertriebsgesellschaft m.b.H.

  • Firmensitz:

    Rainergasse1, A-1040 Wien

  • Kommunikationsdaten:

    Tel.: +43 (1) 93135-0
    Fax.: +43 (1) 93135-72500
    E-Mail: kundendienst@airplus.at

  • Gesellschaftsform:

    GmbH mit eingeschränkter Bankenkonzession

  • Mitglieder der Geschäftsleitung:

    Hanno Kirsch
    Dr. Wolfgang Schneider

  • Beteiligungsverhältnis:

    85 % AirPlus Holding GmbH
    15 % Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH

  • Stammkapital:

    € 2.190.000,-

  • Firmenziffern Geschäftsjahr 2016

    Kreditkartenumsatz: € 712,3 Mio. kum.
    Kartenanzahl: 75.440 kum.
    Mitarbeiter: 18

  • Länderspezifische AirPlus-Lösung:

    in mehr als 60 Ländern

  • Firmenbuch

    Firmenbuchnummer: FN 92415f
    Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien
    UID Nr.: ATU 15423806
    DVR: 0496511
    IBAN: AT181100000404118295
    BIC: BKAUATWW

  • Behörde/Kammerzugehörigkeit

    Kammerzugehörigkeit:
    Wirtschaftskammer Österreich, Bundessparte Bank und Versicherung, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien, www.wko.at.

    Aufsichtsbehörde:
    Finanzmarktaufsicht Bereich Bankenaufsicht, Otto Wagner Platz 5, 1090 Wien

  • Einlagensicherung

    AirPlus Air Travel Card Vertriebsgesellschaft m.b.H ist Mitglied der Einlagensicherung der Banken & Bankiers G.m.b.H. Rechtliche Grundlagen hierfür sind das Bankwesengesetz (BWG), sowie das ESAEG. Nähere Informationen zur Sicherung von Einlagen finden Sie hier oder direkt unter www.einlagensicherung.at.

  • Offenlegungspflichten gem. Art. 431-455 der Verordnung EU nr. 575/2013

    1 Zweck: Wer sind wir (Umfang der Tätigkeit)

    AirPlus Air Travel Card Vertriebsgesellschaft m.b.H. ist seit 1987 ein wichtiger Bestandteil der österreichischen Finanzlandschaft. Als Unternehmen, damals von Austrian Airlines AG gegründet und 2000 mit Diners Club Austria AG und der Vertriebsstelle der Lufthansa AirPlus fusioniert, wurde im Geschäftsjahr 2012 die Abspaltung des Teilbetriebes Diners Club Geschäft und Austrian Miles&More MasterCard auf die neue Gesellschaft „DC-Bank AG“ umgesetzt. Diese Trennung wurde rückwirkend mit 01.01.2012 vollzogen. AirPlus verbleibt nun direkt oder indirekt zu jeweils 50% im Besitz von Austrian Airlines und der Lufthansa AirPlus, wobei beide Unternehmen 100%-ige Konzerngesellschaften der Deutschen Lufthansa AG sind. Die Geschäftstätigkeit wird - wie bisher - auf Basis der erteilten Bankkonzession nach § 1.6. des Bankwesengesetzes ausgeübt.

    1.1 Art der Tätigkeit

    Mit den UATP - Account Produkten (Flug / LKW-Maut) sowie den VISA – Personenkarten bietet AirPlus alles für den Firmenkundenbereich um bargeldlos am Point of Sale seine Firmenausgaben abrechnen zu können. Dafür stehen auch weltweit mehr als 32 Mio. VISA Vertragspartner zur Verfügung.

    1.2 Organisationsstruktur

    Die Gesellschaft ist somit konsequent ausgerichtet als vertriebs- und serviceorientierter Kreditkartenspezialist im Firmenkundensegment, mit dem Ziel innovative Travel Management Produkte mit hoher Abrechnungsqualität anzubieten. Bei der Organisationsform wurde auf strikte Trennung von Markt und Marktfolge geachtet (siehe Ansprechpartner / Organigramm).

    1.3 Mitarbeiter

    Die Mitarbeiter von AirPlus machen den Erfolg erst möglich. Identifikation, Kundenorientierung und Effizienz stehen im Vordergrund. Alle Handlungen sind von Eigenverantwortung und unternehmerischen Denken geprägt. Kunden von uns zu begeistern und Neukunden zu gewinnen, ist unser Ziel.

    1.4 Präsenz in verschiedenen Ländern

    Die Produkte sind weltweit einsetzbar. Außerhalb Österreichs werden keine Karten ausgegeben.

    1.5 Beteiligung an Zahlungs-, Abrechnungs- und Clearingsystemen

    Unser Unternehmen ist für den Vertrieb der Produkte verantwortlich, während unser Partner cardcomplete sowie Lufthansa AirPlus für die Zahlungs-, Abrechnungs- und Clearingsysteme Verantwortung zeigen.

    2. Risikomanagement

    2.1 Strategie

    Die Strategie der AirPlus basiert auf den Grundüberlegungen einer wertorientierten Unternehmensführung. Dies bedeutet, dass das Unternehmen bereit ist, unternehmerische Risiken einzugehen, sofern durch die damit eingeleiteten Geschäftsaktivitäten und den daraus resultierenden zusätzlichen Ertragschancen eine Steigerung des Unternehmenswertes zu erwarten ist. Um dieser betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit gerecht zu werden, wurde über das Risiko bei Ausgabe von Kreditkarten hinaus ein unternehmensweites Risikomanagement eingeführt.

    2.2 Struktur und Organisation

    Die Organisation des Risikomanagements der AirPlus ist nach den Grundsätzen eines mehrstufigen Systems aufgebaut. Das Organigramm spiegelt die klare Trennung zwischen Markt und Marktfolge wieder. Das zentrale Risikomanagement der AirPlus ist der Stabstelle Unternehmensorganisation (Marktfolge) zugeordnet.

    2.3 Umfang und Art des Risikoberichtes

    Die Risikoberichterstattung unterteilt sich in 3 Bereiche. Zum einen werden Risiken aus den einzelnen Abteilungen an das zentrale Risikomanagement berichtet. Das zentrale Risikomanagement wiederum erstellt aggregierte Risikoberichte für die Geschäftsführung. Und die Geschäftsführung informiert letztendlich den Aufsichtsrat regelmäßig über die Risikosituation des Unternehmens.

    2.4 Leitlinien für Risikoabsicherung und -minderung

    Ziel ist es mit Hilfe des Risikomanagements rechtzeitig auf negative Entwicklungen, die den Wert unseres Unternehmens gefährden können, vorbereitet zu sein und damit die Erreichung der Unternehmensziele sowie den zukünftigen Erfolg des Unternehmens abzusichern. Eine weitere Zielsetzung ist die Schaffung einer Risikokultur, in der jeder Mitarbeiter bei wichtigen Entscheidungen stets die mit einer Aktivität verbunden Risiken mit den dadurch erreichbaren Chancen abwägt.

    3 Anwendungsbereichsbezogene Informationen

    3.1 Name

    AirPlus Air Travel Card Vertriebsgesellschaft m.b.H.

    3.2 Angabe der Konsolidierungsbasis

    Die AirPlus steht seit 2012 zu 100% im Konzernverband der Deutsche Lufthansa AG mit Sitz in Köln/Deutschland. Die AirPlus Holding GmbH (2009 gegründet) besitzt einen Mehrheitsanteil von 85,0 % (58,8% AUA Beteiligungen GmbH sowie 41,2% Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH) an der AirPlus. Der verbleibende Anteil von 15,0% hält die Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH direkt und dieser wird in die Gesellschaft anteilsmäßig in den Jahresabschlüssen konsolidiert.

    4 Eigenmittelstruktur (per 31.12.2016)

    Kernkapital - Tier I: EUR 9,072 Mio.

    setzt sich zusammen aus:

    gezeichnetem Kapital: EUR 2,190 Mio.

    Haftrücklage: EUR 1,910 Mio.

    Kapitalrücklage: EUR 5,000 Mio.

    abzüglich immaterielle Vermögensgegenstände: EUR 0,028 Mio.

    5 Mindesteigenmittelerfordernis

    5.1 Ansatz des Mindesteigenmittelerfordernisses

    Beim Kreditrisiko wurde von AirPlus der Standardansatz gewählt und basiert auf fix vorgegebenen Risikoeinstufungen. Dabei sind Risikogewichtungssätze (0 %, 20 %, 50 %, 100 %) für bestimmte Arten von Kreditforderungen vorgegeben. Grundlage sind neben den gewichteten Bilanz-Aktiva (UATP-Kundenforderungen) und den gewichteten außerbilanziellen Positionen (Kundenforderungen mit VISA Karten), das operationelle Risiko und ein geringer Fremdwährungspositionsanteil.

    5.2 Die Einteilung der Forderungsklassen ist wie folgt

    Die Forderungsstände des österreichischen Staates bleiben auf Grund des „AAA-AA Ratings“ weiterhin bei Risikogewichtung 0 %.

    Forderungen gegenüber österreichischen Instituten und österreichischen Banken bleiben bei 20 %.

    Die Privatkunden (Retail) werden mit 75 % Risikogewicht angesetzt.

    Die Forderungen von Unternehmen (ohne Rating der zugelassenen Rating-Agenturen) weiterhin bei 100 %.

    Zusätzlich werden Kunden mit schlechter Bonität bzw. überfälligen Forderungen mit 150 % gewichtet.

    Betrag der gewichteten Forderungsbeträge je Forderungsklassen (per 31.12.2016):

    8 vH der Forderungsklasse 20 % = EUR 0,138 Mio.

    8 vH der Forderungsklasse 75 % = EUR 1,206 Mio.

    8 vH der Forderungsklasse 100 % = EUR 1,909 Mio.

    8 vH der Forderungsklasse 150 % = EUR 0,005 Mio.

    5.3 Betrag des Mindesteigenmittelerfordernisses

    Dieser beträgt per 31.12.2016 somit EUR 4.827.173,52

    6 Kontrahentenausfallrisiko

    Für das Wechselkursrisiko, das mittels UATP Karte für in Fremdwährung gekaufte Flugscheine entsteht, werden Devisentermingeschäfte (DTG) zur Kurssicherung eingesetzt. Dieses DTG wird von der Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH bzw. Lufthansa AG (Kontrahent) durchgeführt. Nachdem der Abschluss von DTG täglich erfolgt, liegt das Kursänderungsrisiko im Zeitraum zwischen Fixing des Settlementkurses und dem DTG. Der Kontrahentenausfall der Lufthansa AG wird seitens unserer Gesellschaft als theoretisches Risiko angesehen.

    7 Kredit- und Verwässerungsrisiko

    Überfällig sind Rechnungen mit einem Zahlungsverzug von 3 Tagen nach Fälligkeitstag und unterliegen einem automatischen mehrstufigen Mahnlauf. Ausfallsgefährdet sind Kundenforderungen mit mehr als 90 Tage Fälligkeit nach Fälligkeitstag.

    8 Kreditrisiko-Standardansatz

    Forderungswerte per 31.12.2016 sowie die Forderungswerte nach Kreditrisikominderung:

    Der Forderungsstand per 31.12.2016 beträgt Total: EUR 27,833 Mio.;

    Forderungsstand nach Abzug risikomindernder Maßnahmen beträgt EUR 27,735 Mio.;

    Risikomindernde Maßnahmen betreffen den Unternehmensbereich (100 %) in Höhe von EUR 0,098 Mio..

    9 Operationelles Risiko

    Voraussetzung für eine Eingrenzung des operationellen Risikos ist ein wirksames internes System im Risikomanagement zur internen Erkennung, Bewertung, Überwachung und Begrenzung/Minderung von operationellen Risiken im Unternehmen. Dafür wurde das „Risk Handbuch“ erarbeitet. Im Risikomanagement Handbuch sind u.a. risikopolitische Grundsätze und Ziele, sowie sämtliche Details zur Risikoanalyse enthalten und die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten geregelt. Bei AirPlus wurde der Basisindikatorenansatz gewählt, der das operationelle Risiko einer Bank als Prozentsatz (Faktor Alpha = 15 %) eines einzelnen Indikators schätzt, dh. 15% des Dreijahresdurschnitts aller Erträge abzüglich der direkt zurechenbaren Aufwände. Zusätzlich wird die Risikoanalyse auf dem aktuellen Stand gehalten. In der Risikoanalyse sind u.a. sämtliche Risiken/Gefahren abgebildet, die einzelnen Kategorien und Risikofeldern zugeordnet sind, sowie eine Bewertung der einzelnen Risiken und Chancen, welche sich aus Risiken ergeben können und Maßnahmen um Risiken zu vermeiden/zu mindern.

    10 Zinsrisiko

    Das Zinsänderungsrisiko ist durch tägliche Finanzdisposition mit zeitlicher Staffelung von Barvorlagen als gering einzustufen.

    11 Vergütungspolitik und – praktiken gem. § 39b BWG

    AirPlus weist aufgrund der Art, Größe und Umfang seines Geschäftszweiges, seiner Bilanzsumme von 35 Mio. EUR sowie seiner 19 Mitarbeiter eine sehr geringe Komplexität auf. Grundvoraussetzung für die Gewährung von zur Gänze variablen Prämien ist das Erreichen des genehmigten, budgetierten positiven Jahresergebniss (Nettogewinn). Die Prämien in max. Höhe von € 200.000,- sind in den jeweiligen Zielvereinbarungen festgelegt und in der Bilanz rückgestellt.

    12 Offenlegung bei Verwendung von Kreditrisikominderungen

    Seitens der Gesellschaften werden Bankgarantien und Einlösezusagen von Banken zur Kreditrisikominderungen herangezogen.

    Fassung: 12/2016

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